Zum Ferienprogramm konnten Gerabronner Kinder an zwei Vormittagen im Gerabronner Gemeinschaftsgarten kreativ werden. Am ersten Ferientag folgten etwa ein Dutzend Kinder im Alter von 6-12 Jahren der Einladung von Patrick Staack, Christoph Albig und Mandy Schütze zum Bau eines Insektenhotels. Ziel des Gerabronner Querbeet-Gartens auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Munzinger ist es, auch für interessierte Gerabronner nützliche Nachbau-Anregungen zu schaffen. Diesem Grundsatz folgend, sollte auch das Insektenhotel einerseits fachlich richtig sein als auch sich zum einfachen Nachbau eignen. So nutzten wir Paletten, die wir mit Hilfe der Kinder mit zahlreichen insektenfreundlichen Nistplätzen bestückten: Pappröllchen und angebohrte Buchenhölzer. Außerdem erstellten wir einen Totholzplatz, der hoffentlich von zahlreichen Käferarten zum Überwintern genutzt wird.

Am Mittwochvormittag waren knapp 20 Kinder um mit demselben Team, unterstützt von Maya Lemke, Trittsteine aus Beton für den Garten herzustellen. In Eimern wurde Beton angemischt, den die Kinder ausgiebig rührten. Anschließend gossen sie ihn in Plastikteller und verzierten sie mit mitgebrachten oder von uns gestellten Mosaiksteinen, Muscheln, Murmeln etc – jeder anders, jeder besonders! Jedes Kind machte ca. 3-5 solcher Steine, welche es am nächsten oder übernächsten Tag abholen konnte. Wir hatten uns gewünscht, dass jeweils mindestens einer für den Querbeet-Garten übrig blieb. Für die überwältigende Zahl der Trittsteine müssen wir uns nun schöne Plätze suchen um sie einzugraben. Besonders gefreut hat uns der Besuch eines Reporters des Hohenloher Tagblatts, der die Trittstein-Aktion beispielhaft für die Berichterstattung über das Gerabronner Kinderferienprogramm ausgewählt hatte. Der Bericht unter dem Titel „Junge Künstler verschönern Gärten“ ist am Samstag, den 17. August 2019 im Hohenloher Tagblatt erschienen und kann online abgerufen werden.

An beiden Tagen nutzten die Eltern, die ihre Kinder zum Ferienprogramm brachten, die Gelegenheit um sich im Garten umzuschauen und wir konnten das Projekt wieder ein paar Interessierten näher bringen.

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